Gassi gehen mit Sissi

Jeden Tag, wenn ich von meinem Bürojob nach Hause komme, hole ich Sissi aus dem Zwinger, wonach sie mich gleich freudig anspringt und mir zeigt, dass sie mich während meiner Abwesenheit sehr vermisst hat. Dann binde ich ihr das Halsband um, befestige die Leine und gehe mit ihr eine große Runde spazieren. Meist führt es uns als erstes in den Park, wo wir gemeinsam ein wenig rennen und sie Ihren Urin absetzen kann.

Oh Mann, da fällt mir gerade etwas ein! Als ich meine Freundin Ariane in Berlin besuchte, machten wir einen großen Spaziergang, der ungefähr zwei Stunden dauerte. Und während dieses Spaziergangs musste Ariane ungefähr sechsmal im Gebüsch verschwinden, da sie dringend mal musste – fast öfter als meine Sissi. Gleich darauf habe ich sie zu einem Arzt für Blasenschwäche in Berlin geschickt, da man über solche Problemchen heute doch leicht reden und sie behandeln kann. Also ich stehe zu so etwas! Mit Beckenbodentraining und einer gesunden Ernährung hat sie das Ganze dann wohl auch in den Griff bekommen.

Aber nun zurück zur Geschichte. Nachdem Sissi und ich im Park getobt haben, spazieren wir durch die Fußgängerzone, wo mir in den Schaufenstern immer wieder tolle Sachen ins Auge stechen wie neue Plissees, Taschen, Schuhe, Oberteile, Schmuck, Hundeaccessoires usw. So kommt es häufig dazu, dass ich meine Sissi kurz an einer Laterne anbinde und das Kartenterminal eines Geschäfts zum Glühen bringe. Geht ja auch zu leicht: Karte durch und glücklich! Mit voll gepackten Tüten geht es dann wieder nach Hause, wo wir auf dem Sofa kuscheln. Das haben wir uns nach dem Stress dann ja auch immer verdient.

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